Alte Liebe – Pixibuch

Bisher ging es hier ja ums Stricken, aber heute möchte ich auch eine weitere Leidenschaft von mir ins Spiel bringen: Kinderbücher. Ich habe als Kind unheimlich gerne gelesen und nach dem Studium dann im Buchhandel – u.a. in einer tollen, großen Kinderbuchabteilung-  gearbeitet. Mich begeistern nicht nur die Geschichten für Kinder, sondern besonders deren Illustrationen. Heute lese ich, als zweifache Mama, mit meinen Kindern, was meinen Blick auf die Bücher natürlich verändert hat.

Ich lese bei einigen Blogs mit, die Kinderbücher vorstellen. Auf ihrem Blog Geschichtenwolke hat Miri zu Beginn des neuen Jahres zu einer Pixibuch-Challenge aufgerufen. Die Teilnehmer „verpflichten“ sich bis Oktober 20 Pixibücher vorzustellen und ein paar Fragen rund ums Pixibuch zu beantworten.

Da bin ich gerne dabei, denn ich liebe Pixibücher. 😉 Mein Mann lächelt inzwischen darüber, dass ich an keiner Pixi-Figur vorbeigehen kann, ohne einmal durch die Schale zu wühlen. Eine besondere Schwäche habe ich für alle weihnachtlichen Pixibüchern und ich überlege jedes Jahr im Advent, ob ich nicht eine richtige Sammlung starten soll. Zu gerne stöbere ich dann bei Ebay und entdecke ganz alte Ausgaben.

Miri hat uns vier Fragen mit auf den Weg gegeben, die ich zu Beginn beantworten möchte:

  • Wo bzw. zu welcher Gelegenheit lest ihr gerne Pixi-Bücher vor?

Überall. Mit den Kindern lese ich Pixibücher einfach tagsüber im Alltag oder auch 2-3 Bücher als Gutenacht-Geschichte. Uns begleiten die Pixibücher aber besonders, wenn wir unterwegs sind und verkürzen Wartezeiten auf Reisen und ganz häufig im Wartezimmer oder vor Untersuchungsräumen.

Als mein Sohn mit 16 Monaten an Leukämie erkrankte, begleiteten uns fortan ein kleiner Koffer und selbstgenähte Pixibuch-Hüllen in die Kinderklinik. Während ich die Kliniktasche gepackt habe, packte unser Junior sich eine neue Auswahl an Pixibücher in seinen Koffer. Pixibücher kann nämlich auch ein kleiner Mensch gut selber halten und durchblättern, wenn er sich gerade nicht aufsetzten  darf oder kann. In diesen zwei Jahren habe wir etliche Bücher von meinen Neffen geerbt und unsere Familie und Freunde brachten unserem Sohn gerne neue Bücher mit. Gerade bei den Klinikaufenthalten waren die Bücher eben ein sehr unkompliziertes Mitbringsel.

  • Welches ist euer Lieblingspixibuch?

Weiß ich wirklich nicht. Vielleicht bringt mich die Challenge auf die Antwort. Wie oben beschrieben, mag ich gerade die Pixiboxen, die in der Weihnachtszeit herauskommen. Wenn es nach mir geht, hätten die Kinder jedes Jahr den Pixi-Adventskalender.

  • Wo oder wie bewahrt ihr eure Pixi-Bücher auf?

Das wechselt hier im Haushalt. Es gibt momentan einen kleinen Weidenkorb im Bücherregal im Wohnzimmer, dann einen kleinen Spielzeugkoffer, in dem meine Tochter „ihre“ Conni-Pixis separiert und dann habe ich noch eine Box für die weihnachtlichen Bücher. Es gibt in jedem Kinderzimmer  auf dem Nachtschrank  (…meisten drum herum) immer auch einen Stapel mit Pixibüchern, die aktuell häufiger gelesen werden.

 

 

  • Sammelt ihr bestimmte Pixi-Bücher, z.B. von Conni, und wenn ja, welche?

Ja, wir sammeln verschiedene Reihen. Unsere Kleine (3 1/2) steht  – wie zu erwarten – gerade sehr auf alle Conni-Pixibücher. Unser Großer ( inzwischen 7 Jahre) hat immer nach der Reihe: „Ich habe einen Freund, der ist….“ Ausschau gehalten. Außerdem war bei ihm der „Rabe Socke“ sehr beliebt, später auch die Reihe um „Max“.. Dann gibt es einzelne Protagonisten, die uns schon länger begleiten z.B. Kapitän Sternhagel, Karo, Hansi Hase, Vincent.

Ich suche gerne nach bestimmten Illustratoren. Ich kaufe z.B. gerne Pixibücher, die Miriam Cordes illustriert hat.

 

So! In den kommenden Wochen und Monaten werde ich dann also 20 Pixibücher aus unserem Bestand vorstellen.

 

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